Einführung in die Anwendung und Vorteile des Einweg-Zirkumzisionsklammergeräts
11.11.2021|Aufrufe: 1626

Die Beschneidung ist einer der ältesten chirurgischen Eingriffe in der Männerchirurgie, und die älteste Aufzeichnung einer Beschneidung stammt aus der Zeit vor 5.000 Jahren.


Einweg-Zirkumzisionsklammergerät


Die spezifischen Methoden vonEinweg-Zirkumzisionsklammergerätsind wie folgt.

1. Messung: Messen Sie die Größe der Eichel mit einem Lineal und wählen Sie die entsprechenden Instrumentenspezifikationen aus.

2. Hautvorbereitung: Routinemäßige Hautvorbereitung, Desinfektion des Handtuchs mit Jodophor.

Anästhesie: konventionelle Lokalanästhesie, Sakralanästhesie, Vollnarkose bei unkooperativen Kindern (die Beschneidung kann auch im Rahmen anderer Eingriffe durchgeführt werden), abwarten und sicherstellen, dass die Anästhesie wirkt.

4. Behandlung von Begleiterkrankungen: Bei einer Beschneidung muss die Vorhautöffnung erweitert und gegebenenfalls eingeschnitten werden. Dabei darf nicht zu tief geschnitten werden, und der Schnitt- und Nahtbereich darf nicht überschritten werden. Falls die Eichel nicht glockenförmig ist, müssen weitere Schnitte gesetzt werden. Verklebungen müssen zunächst gelöst werden. Zu kurze Bänder müssen ebenfalls zuerst korrigiert werden. Alle oben genannten Vorbehandlungen müssen durchgeführt werden, bevor die Blutung vollständig gestillt werden muss.

5. Einsetzen der Eichel: Klemmen Sie die ventrale Seite der Vorhaut (an der Ligaturstelle) mit einer Hämostasezange an der Stelle der Verschiebung der inneren und äußeren Vorhautplatte ab. Heben Sie die Vorhaut mit einer weiteren Hämostasezange unter gleichmäßigem Druck an. Setzen Sie den glockenförmigen Eichelsitz mit der Glockenkappe über der Eichel in die Vorhaut ein. Achten Sie darauf, dass die innere Vorhautplatte ausreichend gedehnt ist und die Eichel an der Ligaturstelle vorsichtig in den glockenförmigen Sitz geschoben wird, um die korrekte Ligaturlänge zu gewährleisten. Bei vorgeschnittener Vorhaut können zusätzliche Hämostasezangen verwendet werden, um jeden Einschnitt abzuklemmen und so ein Einreißen beim Einsetzen des Eichelsitzes zu verhindern.

6. Die Schnittposition bestimmen: Der rechte Daumen oder Zeigefinger wird gegen das Ende des Hebels gehalten, um die Vorhaut anzuheben. Die linke Handfläche mit dem kleinen Finger in halbgeballter Faust drückt gegen die Bauchhaut, um ein Anheben zu verhindern. Mittel- und Ringfinger halten den Penis mit der Handfläche fest. Der Zeigefinger liegt locker an der Seite des Vorhauthalters an. Prüfen Sie, ob die Eichel in den Vorhautbalg eingeführt ist. Die Längsachse des glockenförmigen Eichelsitzes wird zur Längsachse des Penis geneigt, sodass der Rand der Eichel in Richtung des Sulcus coronarius verläuft. Der Schnittbereich wird bestimmt. Die Vorhaut wird mit einem Faden oder einer Seidenschnur am Vorhautzieher befestigt. Überprüfen Sie erneut, ob die Schnittposition korrekt ist und die Vorhaut fest am Vorhautzieher sitzt. Falls ein Fehler vorliegt, kann dieser an dieser Stelle leicht korrigiert werden. Ist die Vorhaut zu stark abgebunden, ziehen Sie sie mit der linken Hand nach unten und straffen Sie sie beim Anlegen des Instruments. Ist sie zu schwach, heben Sie einen Teil der Vorhaut mit einer Klemme an und binden Sie sie unter den ursprünglichen Bändern erneut ab. Achten Sie darauf, dass die Bänder locker sitzen. Ist die Vorhaut zu dick oder bei einem Kind im Verhältnis zu lang, muss der Überschuss außerhalb der Bänder abgeschnitten werden, um ein reibungsloses Anlegen des Instruments und einen sauberen Schnitt zu gewährleisten.

7. Setzen Sie das Hauptgehäuse auf: Mittelfinger, Ringfinger und kleiner Finger der linken Hand umfassen mit der Handfläche den Penis. Zeigefinger und großer Finger halten die glockenförmige Eichelhalterung entlang des Bereichs. Die rechte Hand hält das Einweg-Beschneidungsklammergerät. Der Griff sollte so positioniert sein, dass er gut greifbar ist. Zeigefinger und großer Finger der linken Hand halten das Instrumentengehäuse. Mit der rechten Hand wird der Knopf eingestellt und festgezogen, bis die Vorderseite des Stabes und die Rückseite des Knopfes flach anliegen oder leicht hervorstehen. Achten Sie darauf, dass der Knopf nicht zu weit hervorsteht, da sich sonst die glockenförmige Eichelhalterung durch Drücken des Griffs lösen kann. Die beiden Laschen des Knopfes werden so eingestellt, dass sie die Griffrichtung nicht beeinträchtigen. Der Assistent umwickelt die Vorhaut der Instrumentenspitze mit trockener Gaze, um Blutungen durch das gequetschte Gewebe zu minimieren.

8. Schneiden und Nähen abschließen: Nachdem Sie sich vergewissert haben, dass die Schnittposition korrekt ist, entfernen Sie die rote Sicherung. Halten Sie den Griff mit beiden Händen fest, wobei die Hand am Griffkopf und die Hand am Griffende hauptsächlich der Stabilisierung und Unterstützung dient. Drücken Sie den Griff gleichmäßig nach unten. Nun werden Schneidemesser und Klammer gleichzeitig ausgestoßen, wodurch Schneiden und Nähen in einem Arbeitsgang abgeschlossen werden. Drücken Sie den Griff bis zum Anschlag durch und halten Sie ihn einige Sekunden lang gedrückt, um das Schneiden und Nähen vollständig abzuschließen.

9. Entfernen Sie den Einweg-Zirkulationstacker: Lassen Sie den Griff nach einigen Sekunden los oder verwenden Sie die manuelle Entriegelung, falls sich der Griff nicht von selbst löst. Halten Sie den Einweg-Zirkulationstacker mit der linken Hand fest, drehen Sie den Einstellknopf mit der rechten Hand, um ihn um 5–10 mm zu lockern, und schieben Sie ihn dann nach vorn, um den Schneideteil zu lösen. Prüfen Sie, ob das Gewebe vollständig durchtrennt ist. Falls noch Reste vorhanden sind, kürzen Sie diese mit einer Klinge oder Schere.

10. Blutstillung: Die glockenförmige Eichelöffnung vorsichtig herausdrehen und die Operationsstelle sofort mit trockener Gaze abdecken. Mit fünf Fingern gleichmäßig gespreizt 3–10 Minuten lang drücken, um die Blutung zu stillen. Anschließend die Naht nach dem Lösen beurteilen. Bei stärkeren Blutungen müssen zusätzliche Nähte gesetzt werden, um die Blutung zu stoppen.

11. Doppelverband: Nach erfolgreicher Blutstillung wird die Operationswunde sofort mit Vaseline oder Jodgaze und anschließend mit trockener Gaze, vorzugsweise einem selbstklebenden elastischen Verband mit angemessenem Druck, umwickelt. Steht kein selbstklebender elastischer Verband zur Verfügung, empfiehlt es sich, den äußeren Verband kurzzeitig zu vernähen, um ein Lockern zu verhindern. Ist der optimale Druck nicht gewährleistet, empfiehlt es sich, einige Stiche locker und einige fest zu setzen, wobei der Druck weiterhin gewährleistet sein sollte. Ist ein höherer Druck erforderlich, werden zwei Lagen angelegt. Die innere Lage wird mit leichtem Druck umwickelt (alternativ kann ein hämostatischer Schwamm und anschließend Gaze verwendet werden), durch Gaze getrennt, und die äußere Lage wird fester angelegt. Bei eingeschränkter Blasenfunktion kann der Patient gebeten werden, die äußere Lage nach dem Wasserlassen zu lockern und fest zu verbinden oder die äußere Lage nach 24 Stunden zu entfernen. Die innere Lage sollte jedoch nicht selbstständig gelockert werden.


Zirkuläre Klammernaht


Vorteile und Nutzen der Verwendung eines Einweg-Zirkumzisionsklammergeräts.

Erstens: In der Regel sind keine Nähte erforderlich. Der Einweg-Zirkumzisionsklammerer setzt die Klammern zum Verschließen des Schnitts während des Schneidevorgangs unter Druck frei. Die Klammern sind dicht genug, um die Blutung zu stoppen und den Schnitt auszurichten, sodass in der Regel keine weiteren Seidenfäden benötigt werden.

Zweitens: Die Operationszeit ist kurz, in der Regel dauert der Eingriff nur 5–10 Minuten, im Vergleich zu 20–30 Minuten bei herkömmlichen Operationen. Die verkürzte Operationszeit reduziert die Schmerzen sowie die Anspannung und Angst des Patienten.

Drittens: Weniger Blutungen, da der Einweg-Zirkumzisionsklammerer die Klammern zur Blutstillung während des Schneidens freisetzt. Dadurch werden die Schritte des Schneidens mit der Schere und des anschließenden Auffindens der Blutungsstelle, um die Blutung zu stoppen, bei der traditionellen Operation kombiniert, wodurch die Blutung deutlich reduziert wird.

Viertens: Zur Blutstillung während der Operation ist keine Elektrokoagulation mit dem elektrischen Messer erforderlich. Bei der traditionellen Beschneidung wird im Wesentlichen ein elektrisches Messer verwendet. Einige Studien haben jedoch gezeigt, dass der Einsatz von Hochfrequenz-Elektromessern und Lasermessern während der Operation zu schwerwiegenden postoperativen Komplikationen führen kann. Obwohl die Wahrscheinlichkeit des Auftretens extrem gering ist, stellt dies dennoch einen Risikofaktor dar, der beachtet werden sollte. Die Anastomosen-Beschneidung vermeidet diesen Risikofaktor erfolgreich.

Fünftens: sauberes und ästhetisches Erscheinungsbild, kleinere postoperative Narbe. Da bei der traditionellen Operation die inneren und äußeren Vorhautplatten manuell mit einer Gewebeschere durchtrennt werden, sind die Ränder oft nicht besonders sauber. Bei der Anastomosen-Zirkumzision hingegen wird das überschüssige Gewebe mithilfe einer kreisförmigen Schablone in einem Zug entfernt, was für saubere Ränder und eine ästhetische Form sorgt. Die Fäden sind gleichmäßig zwischen den Klammern verteilt, und die Schnitte sind perfekt ausgerichtet, was eine bessere Heilung und eine kleinere postoperative Narbenbildung zur Folge hat.

Sechstens: Schnelle Wundheilung und weniger Komplikationen. Dank der kurzen Operationsdauer, des geringeren Blutverlusts, der relativ geringeren Gewebeschädigung und der dichten Nahtklammern ist das Risiko von Nachblutungen, Infektionen und Ödemen nach der Operation geringer als bei herkömmlichen Verfahren. Die Nahtklammern beginnen sich nach etwa sieben Tagen allmählich zu lösen und fallen in der Regel nach zwei bis drei Wochen vollständig ab. Nur in Ausnahmefällen ist eine Nachuntersuchung zur Klammerentfernung erforderlich.

Siebtens: Ein Chirurg kann die Operation desEinweg-Zirkumzisionsklammergerät, das einfach und bequem zu bedienen ist.